Vor wenigen Tagen wurde das Familienunternehmen HEIDEMARK an einen britischen Investor verkauft. Gestern hat der Geflügelfleisch-Vermarkter aus Ahlhorn (2300 Mitarbeiter, 760 Mio. Euro Umsatz) zur großen Konferenz ins FAZ-Forum ins Berliner Regierungsviertel eingeladen. Auf der Bühne für Big Dutchman dabei: Dr. Lina Sofie von Fricken.
Pressemitteilungen
HEIDEMARK Konferenz
Big Dutchman auf dem Podium im Berliner Regierungsviertel
Unter dem Titel „Gute Tierhaltung sichert unsere Versorgung“ wurde intensiv diskutiert – mit einem starken Podium aus Politik, Praxis und Wissenschaft. Und mittendrin: Big Dutchman-Mitarbeiterin Dr. Lina Sofie von Fricken, globale Nachhaltigkeits-Beauftragte bei Big Dutchman.
Was Big Dutchman aus Berlin mit in die Heimat zurück nimmt
- Ernährungswirtschaft = kritische Infrastruktur. Versorgungssicherheit ist zentral. Tierhaltung in Deutschland braucht eine klare Zukunftsperspektive.
- Genehmigungen müssen schneller werden. Stallum- und -neubauten dürfen nicht Jahre dauern – Bürokratie bremst Tierwohl und Wettbewerbsfähigkeit.
- Mehr Tierwohl braucht Planungssicherheit. Wer investiert in tierfreundlichere Ställe, wenn morgen unklar ist, welche Anforderungen gelten?
Der Handel bewegt sich weiter. Mehr Vermarktung über höhere Haltungsstufen bleibt ein Schlüssel, damit Tierwohl auch im Markt ankommt (vor Ort waren Vertreter von Lidl/Kaufland und Aldi Süd).

„Deutschland ist nach wie vor führend beim Thema innovative, nachhaltige Tierhaltung. Und wir können noch viel mehr tun! Die Lösungen sind da – Wärmetauscher, Luftwäscher, KI für mehr Effizienz oder innovative Kompostierung. Jetzt ist entscheidend, dass Landwirte Planungssicherheit bekommen.“ Lina von Fricken
Denn am Ende geht es um Wertschöpfung vor Ort: Wenn immer mehr Fleisch- und Eierproduktion ins Ausland abwandert – unter schlechteren Bedingungen – ist niemandem geholfen. Am wenigsten den Tieren.
